Allgemeine Produktinformationen

Das Fleisch
Abraham Schinken verwendet ausschließlich qualitativ hochwertiges Fleisch, u.a. aus deutschen und dänischen Schlachtbeständen. Denn die Auswahl des Rohprodukts ist für die Qualität des fertigen Schinkens von entscheidender Bedeutung.

Inhaltsstoffe und Spurenelemente
Schinken ist gesund. Er enthält jede Menge lebensnotwendiger Mineralstoffe und Vitamine, die zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehören. Neben den Mineralstoffen Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Selen und Eisen enthält Rohschinken sämtliche Vitamine der B-Gruppe (B1, B2, B6 und B12). Vor allem das Vitamin B1 - für den Energie- und Kohlenhydratstoffwechsel verantwortlich - erreicht im Schweinefleisch die höchste Konzentration.
Schinken ist zudem ein perfekter Eisenlieferant. Nicht nur der hohe Gehalt an Eisen im Vergleich zu anderen Lebensmitteln spielt dabei eine Rolle. Hinzu kommt, dass das im Schinken enthaltene Eisen vom Körper besonders gut verwertet werden kann. Eisen ist wichtig für den Sauerstofftransport im Blut, stärkt das Immunsystem und fördert den Stoffwechsel. Die schnelle Verwertung gilt auch für das im Schinken enthaltene Zink. Als Eiweißlieferant rangiert Schinken ebenfalls ganz weit oben. Denn das Fleischeiweiß gehört zu den Proteinen mit der höchsten biologischen Wertigkeit. Es ist reich an "essentiellen Aminosäuren", d.h. an lebensnotwendigen Eiweißbausteinen. Durch die schonende Pökelung leistet Abraham Schinken einen zusätzlichen Beitrag zur gesunden Ernährung. Ein mild gesalzener Rohschinken enthält nur fünf bis sechs Prozent Pökelsalz.

Schinken ist nicht gleich Schinken. Dennoch lassen sich allgemeine Nährwertangaben aufstellen. 100g Schinken enthalten durchschnittlich:

Vitamin B1

1,02 mg

Vitamin B2

0,29 mg

Vitamin B12

0,72 µg

Natrium

69,00 mg

Niacin

5,24 mg

Zink

1,96 mg

Kalium

376,00 mg

Eisen

0,90 mg

Protein

21,00 g

Fett

5,30 g

Wasser

72,80 g

Cholesterin

61,00 mg

Fettsäuren gesättigt

1,85 g

Fettsäuren monogesättigt

2,24 g

Fettsäuren polyungesättigt

0,56 g

 

Die Qualitätsanforderungen und -normen
Bereits beim Eingang der Ware im Betrieb findet eine ausführliche Kontrolle des Fleisches statt. Kontrolliert werden zum Beispiel die Liefertemperatur, das Magerfleisch-Fett-Verhältnis sowie Konsistenz, Farbe und pH-Wert.
Besonderes Augenmerk wird auf die Hygiene gerichtet. Die Firma Abraham verfügt über ein eigenes Qualitätssicherungssystem mit insgesamt 20 Mitarbeitern und einem eigenen mikrobiologischen Labor. In Deutschland sind von den zahlreichen Schinkenprodukten der Schwarzwälder Schinken und Ammerländer Schinken in ihrer Bezeichnung gesetzlich geschützt. Die Qualitätsnormen für Produkte, die unter diese Bezeichnungen fallen, sind in RAL-Richttlinien präzise festgehalten.

Das Gütesiegel
Interne Kontrollen durch unser Labor sowie externe, unabhängige Sachverständige wie Prof. Dr. Gissel in Hannover sichern den Qualitätsstandard dauerhaft. Von der Rohware, über die Produktion bis hin zur Verpackung werden die Produkte und Abläufe akribisch überwacht. Grundlage dafür sind die Qualitätsrichtlinien von IFS, BRC und QS.

Wieviel Fleisch ist gesund?
Fleisch (besonders vom Schwein) gilt als wichtiger Vitamin B1 Lieferant. Es regt den Energie- und Kohlenhydratstoffwechsel an, erhält das Nervengewebe und stärkt die Herzmuskulatur. Wer zu wenig Vitamin B1 zu sich nimmt, muss mit Stoffwechselstörungen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit rechnen. Außerdem fördert Schinken - als Eisenlieferant Nummer Eins - den Sauerstofftransport im Blut. Grundsätzlich gilt: Wer sich bewusst ernährt, sollte Schinken ruhig zwei bis drei Mal die Woche auf den Speiseplan setzen. Zwischen 200 und 300 g Schinken pro Woche tragen zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Menschen mit hohem Cholesterinspiegel sollten vor allem auf den Fettgehalt des Schinkens achten und auf fettreichen Schinken ganz verzichten. Magere Schinkenprodukte können dagegen problemlos zwei bis drei Mal die Woche gegessen werden. Da der Salzgehalt des Schinkens zwischen vier und sechs Prozent liegt, sollten Menschen, die sich salzarm ernähren müssen, Schinken lieber vom Speiseplan streichen.