Handarbeit

Das Schinkenmachen hat sich seit Jahrhunderten kaum verändert. Das Pökeln der Rohware, das sich daran anschließende Kalträuchern oder Lufttrocknen und schließlich der von erfahrenen Schinkenmeistern überwachte Reifeprozess - all dies folgt noch immer überlieferten Prinzipien. So, wie auch klassische Handarbeiten nach wie vor großen Raum bei der Herstellung eines besonders hochwertigen Rohschinkens einnehmen. Um etwa bei Traditionsprodukten wie dem norddeutschen Katenschinken die richtige Verteilung der Salzmischung zu erreichen, werden diese nicht maschinell, sondern von erfahrenen Einsalzern gepökelt. Das sorgfältige Schichten der Holzspäne, sie zu entzünden sowie die genaue Dosierung des entstehenden Rauchs liegen buchstäblich in der Hand unserer Rauchmeister. Und auch die Begleitung der Reifephase, in deren Verlauf der Rohschinken seine vollendeten Aromen entwickelt, erfolgt bei uns noch immer im direkten und engen Kontakt mit der Ware.